Visum erforderlich

Brauchen indische Bürger ein Visum für China?

Inhaber eines indischen Passes brauchen ein Touristenvisum (L) für China — für Indien gibt es weder eine visumfreie noch eine visumfreie Transitroute. Hier steht der vollständige CVASC-Antrag: Unterlagen, Fingerabdrücke, Gebühren in INR und Zeitplanung.

Visum erforderlich — India

Klare Antwort für Inhaber eines indischen Passes: Ja, Sie brauchen ein Visum für China, und Sie müssen es vor der Reise beschaffen. Indien steht nicht auf Chinas 30-Tage-Liste zur Visumfreiheit, und — anders als viele westliche Reisende — können Inder auch die 240-Stunden-Transitroute nicht nutzen, weil Indien nicht zu den berechtigten Transitnationalitäten gehört. Ein Visum bei der Ankunft gibt es nicht. Die gute Nachricht: Der Prozess für das Touristenvisum ist gut eingespielt und vorhersehbar, sobald Sie die Schritte kennen. Diese Seite legt das Ganze dar.

Die eine Transit-Feinheit

Vor dem vollständigen Prozess eine Klarstellung, weil sie Leute aus dem Tritt bringt: Der visumfreie 240-Stunden-Transit, der Amerikanern und Europäern einen Zwischenstopp ohne Visum erlaubt, steht indischen Passinhabern nicht offen — Indien ist nicht auf der berechtigten Liste. Die einzige visumfreie Situation für einen indischen Reisenden ist ein 24-Stunden-Direkttransit im Sicherheitsbereich, bei dem Sie zwischen Flügen umsteigen, ohne die Einreisekontrolle zu passieren oder den Flughafen zu verlassen. Für alles andere — selbst einen Zwischenstopp über Nacht, bei dem Sie das Terminal verlassen — brauchen Sie das Visum.

„Reisende, die die Voraussetzungen für die Visumfreiheit nicht erfüllen, müssen vor der Einreise nach China das entsprechende Visum beantragen.” Chinesische konsularische Hinweise

Schritt 1 — das Online-Formular (COVA)

Alles beginnt mit dem COVA-Online-Antrag. Er ist ausführlich, planen Sie also eine Stunde ein:

  • Halten Sie Ihren Pass, Ihre Reisehistorie und Ihre Reisedaten bereit.
  • Antworten Sie konsistent — die Angaben hier müssen exakt mit Ihren Belegen übereinstimmen.
  • Drucken Sie am Ende das ausgefüllte Formular und die Bestätigung aus; Sie bringen sie zu Ihrem Termin mit.

Das Chinese Visa Application Service Center ist die offizielle Stelle, die chinesische Visa in Indien bearbeitet: Sie füllen das Formular online aus, reichen dann Ihre Unterlagen ein und geben persönlich Ihre Fingerabdrücke ab. Eine vollständig online abwickelbare Abkürzung oder ein Visum bei Ankunft gibt es nicht.

Schritt 2 — CVASC-Termin buchen und wahrnehmen

China bearbeitet indische Visa über CVASC-Zentren in Neu-Delhi, Mumbai und Kolkata, mit Zuständigkeit nach Region — Delhi deckt den Großteil des Nordens ab, Mumbai bearbeitet Maharashtra und Karnataka, und Kolkata deckt die östlichen Bundesstaaten ab. Sie erscheinen persönlich, weil bei den meisten Antragstellern vor Ort Abdrücke aller zehn Finger genommen werden.

Was Sie mitbringen sollten:

  • Pass mit mindestens 6 Monaten Gültigkeit und mindestens zwei freien Seiten, plus eine Fotokopie der Datenseite.
  • Ein aktuelles Passfoto nach chinesischer Vorgabe (die Zentren sind streng bei Größe und Hintergrund).
  • Bestätigte Rückflugtickets und Hotelbuchungen für Ihren gesamten Aufenthalt.
  • Einen Tag-für-Tag-Reiseplan.
  • Kontoauszüge der letzten sechs Monate, die belegen, dass Sie die Reise finanzieren können.

Dürftige oder widersprüchliche Unterlagen sind der häufigste Grund für Verzögerungen, sorgen Sie also dafür, dass Reiseplan, Hotels und Flüge zusammenpassen.

Schritt 3 — Gebühren und Bearbeitungszeit

Rechnen Sie mit zwei Posten: der Visumgebühr und der CVASC-Servicegebühr obendrauf.

VisumartUngefähre Visumgebühr (INR)
Einfache Einreise₹2,900
Doppelte Einreise₹4,400
Mehrfache Einreise (6 Monate)₹5,900
Mehrfache Einreise (1 Jahr+)₹8,800

Die CVASC-Servicegebühr liegt bei etwa ₹1,973 für den regulären Service, mehr für Express. Die Standardbearbeitung dauert etwa 4–6 Werktage; Express (2–3 Tage) kostet extra und ist nicht immer verfügbar. Betrachten Sie diese Angaben als Richtwerte — die Zentren veröffentlichen die aktuellen Beträge, und Gebühren ändern sich.

Schritt 4 — vor dem Abflug

Sobald das Visum in Ihrem Pass ist, machen zwei Dinge die Reise deutlich reibungsloser und erwischen die meisten Erstreisenden:

  • Konnektivität: Indische SIM-Karten roamen in China nicht sinnvoll, und Google, WhatsApp und viele Apps sind ohne Umgehung gesperrt — besorgen Sie sich vor der Abreise eine Reise-eSIM für China.
  • Bezahlung: Bargeld und ausländische Karten sind umständlich; verknüpfen Sie eine indische Karte mit Alipay und Sie können überall dort zahlen, wo es auch Einheimische tun.

Dann planen Sie die Reise selbst — die beste Reisezeit für China und Städteführer zu Peking, Shanghai und Chengdu.

Häufige Gründe, warum Anträge ins Stocken geraten

  • Unterlagen passen nicht zusammen — Flugdaten, Hoteldaten und Reiseplan widersprechen sich.
  • Schwache Finanzen — Kontoauszüge, die die Reise nicht klar abdecken.
  • Zu spät beantragt — weniger als drei Wochen vor Abreise, ohne Puffer für eine Rückfrage.
  • Falsche Zuständigkeit — Antrag bei dem Zentrum, das Ihren Bundesstaat nicht abdeckt.

Andere Nationalitäten


Zuletzt geprüft: 14. Juni 2026. Visumvoraussetzungen, Gebühren und Bearbeitungszeiten ändern sich und können je nach Zentrum variieren. Dies ist ein allgemeiner Leitfaden, keine Rechtsberatung — bestätigen Sie die aktuellen Anforderungen immer bei CVASC oder der chinesischen Botschaft in Indien, bevor Sie eine Reise buchen.

Deine Vorbereitung